US-Regierung hat Votum der Atomenergiebehörde gegen Iran erpresst   www.hh-online.net
Stimmen von Mitgliedern der internationalen Atomenergiebehörde IAEA sind offenbar von seiten der US-Regierung erpresst worden. Dies erklärte Stephen G. Rademaker, früher Mitarbeiter im Aussenministerium der Bush-Regierung in der Abteilung zur Verhinderung von nuklearer Proliferation.
Rademaker bezog sich dabei unter anderem auf die Indischen Mitglieder der Kommission, die über die Einschätzung des iranischen Atomenergieprogramms entschied. Indien hätte - basierend auf diesem Votum - anschließend die Absegnung der Proliferation von Spaltmaterial seitens der USA an Indien im Gegenzug erhalten.

Das Votum der IAEA war die Basis für die nachfolgenden UN-Resolutionen über Sanktionen gegen den Iran.

Rademaker erklärte, der amerikanische Kongress habe zwar nun dem Nuklear-Deal mit Indien zugestimmt. Er sei dennoch noch lange nicht "in trockenen Tüchern", sondern biete weiterhin die Gelegenheit seine Erfüllung abhängig zu machen von Indeiens Loyalität gegenüber der amerikanischen Außenpolitik und etwa dem Verhalten bei wichtigen Abstimmungen über die von der US-Regierung gewünschten Massnahmen gegenüber dem Iran.
Die Inder würden es ansonsten bereuen und die Folgen zu tragen haben.

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